Schreibe einfach und verständlich

Kennst du diese langweiligen, komplizierten Bücher? Du kommst kaum voran und was du liest, vergisst du sofort wieder. Damit das bei deinen Website-Texten nicht geschieht, halte dich an folgende Regel: schreibe einfach. Wenn du jetzt denkst, dass du mit deiner Expertise überzeugen willst und ein einfacher Text deine Zielgruppe abschreckt. Halte einen Moment inne. Niemand hat online Zeit, über deine ausgeklügelten Sätze nachzudenken. Schreibe einfach und verständlich. Website Texte werden oft nur überflogen.

Stell dir vor, du sitzt vor dem Laptop und schaust dir eine Website an. Neben dir schreit deine 5-jährige Tochter, weil sie nichts Süsses gekriegt hat. Dann klingelt auch noch das Telefon und dein Mann flucht in der Küche, weil er mit dem Thermomix nicht zurechtkommt.

Es kann gut sein, dass sich deine Wunschkundin in dieser Situation befindet, wenn sie deine Website besucht. Deshalb achte darauf, dass deine Website Texte klar und verständlich sind. Mach unmissverständlich klar, warum sie bei dir richtig ist und wie du ihr Leben verändern kannst.

 

Nutze die Macht von Bildern

Hast du dir die Situation mit der Frau, dem schreienden Kind und fluchenden Mann vorhin bildlich vorgestellt? Und kannst du dich noch gut an die kurze Geschichte erinnern? Dann geht’s dir wie den meisten. Wenn wir uns ein Bild von etwas machen können, wird es greifbar. Im besten Fall spricht es all unsere Sinne an. Du weisst schon: Hören, Fühlen, Riechen, Schmecken, Tasten.

Stell dir vor, wie viel leichter deine potenziellen Kund:innen deine Botschaft verstehen, wenn du ihre Sinne ansprichst. Wie sie deine Aussage nicht nur lesen, sondern darin eintauchen. Wenn sie sie fühlen oder hören können. Deshalb nutze die Macht von Bildern. Erzeuge in den Köpfen deiner Zielgruppe ein Bild. Damit sie alles um sich vergessen und ganz bei dir und deiner Geschichte oder Botschaft sind.

 

Baue über deine Website Texte rasch Vertrauen auf

Vertrauen schaffst du, indem du deine Expertise zeigst. Dies beginnt bei deiner Startseite und endet auf deinem Blog. Wie du weisst, hast du online nur begrenzt Zeit, von dir und deinem Angebot zu begeistern. Nutze diese Zeit weise. Benenne auf deiner Startseite klar und deutlich, was du für wen anbietest.

Zeige auf, was dein Thema mit dir persönlich zu tun hat. Berichte von deinen Erfahrungen. Erzähle deine Geschichte auf deiner Über-mich Seite. Zeige dich menschlich und nahbar. Denn nichts baut rascher Vertrauen auf. Erzähle auf deiner Angebots-Seite, wie du das was du anbietest für dich gelöst hast. Und zeige deine Expertise, indem du deinen Blog mit wertvollen Artikeln fütterst.

Dein Blog dient dazu, dass Menschen deine Expertise kennenlernen. Du hilfst ihnen über deinen Blog bei kleineren Problemen weiter und zeigst somit was sie mit dir erreichen können. Deine Artikel sind ein kleiner Vorgeschmack auf die grossartige Veränderung, die durch die Zusammenarbeit mit dir erreicht wird.

Schreibe kurze Worte und kurze Sätze

Kennst du folgendes auch von dir: Wieso sollte ich einen Punkt setzen, wenn auch ein Komma passt? Online musst du rasch auf den Punkt kommen. Niemand hat Zeit, deine verschachtelten Sätze zu entziffern. Ich weiss, dass viele lange Sätze mögen. In Büchern ist dies auch angebracht. Doch denke daran, dass online andere Regeln gelten. Wir sind alle zur Genüge abgelenkt. Durch die permanente Reizüberflutung ist die Aufnahmefähigkeit unseres Gehirns deutlich geringer.

Wenn du ein Buch oder eine Zeitung liest, nimmst du dir bewusst Zeit dafür. Du schenkst dem Gelesenen deine volle Aufmerksamkeit. Deine Webtexte hingegen konkurrieren mit all den anderen offenen Fenstern am Laptop. Deshalb überprüfe deine Sätze und frage dich, bei jedem Satz, ob du dazwischen einen Punkt statt eines Kommas setzen kannst.

Dasselbe gilt es bei den Wörtern zu beachten. Die Zeit ist auch hier begrenzt. Nehmen wir das Wort Positionierungscoaching. Ein langes Wort, dass den schnellen Lesefluss unterbricht. Wenn du hingegen Positionierungs-Coaching mit Bindestrich schreibst, lässt es sich leichter lesen. Nimm auseinander, was sich trennen lässt. Damit garantierst du einen leichten Lesefluss.

 

Lerne Absätze und Überschriften zu lieben

Ein Punkt, der auch mir zu Beginn schwerfiel. Vor allem der mit den Absätzen. Doch wer liest heute noch endlos lange Textwüsten. Niemand. Wenn ich eine Website öffne und nichts als Text sehe, bin ich weg. Zu viel Text erschlägt. Dagegen helfen Absätze und spannende Überschriften. Im Übrigen ist dies nicht nur für deine Website Texte wichtig, sondern auch für deine Social Media Beiträge.

Serviere deinen Wunschkunden kleine Text-Häppchen. Überrasche sie mit interessanten Überschriften, die zum Weiterlesen anregen. Online gibt es genug Auswahl. Fülle dein Tablet mit Informationen und Geschichten, die deine Leser brennend interessieren. Und verpacke diese in kurze Absätze. Damit hältst du sie bei dir.

 

Das Wichtigste kommt zuerst

Wenn wir online lesen, nehmen wir besonders Satzanfänge wahr. Genauso, wie die ersten Worte eines Absatzes. Deshalb gilt die Regel: Das Wichtigste kommt zuerst. Wie viel Text würdest du lesen, wenn der Anfang lahm und einschläfernd wirkt? Eins, zwei Sätze?

Niemand liest weiter, wenn einem Text die Würze fehlt. Deshalb nutze den Anfang und wecke Begeisterung, Neugierde und Interesse. Achte auch auf deine Überschriften. Schreibe auch dort das Wichtigste zu Beginn. Denn dort ist die Aufmerksamkeit deines Lesers am höchsten. Nutze Worte, die sein Problem klar umschreiben, dadurch fühlt er sich direkt gut aufgehoben und verstanden. 

 

Website Texte schreiben – Führe mit deinen Worten

Du hast die Macht, wenn du schreibst. Sei dir dessen bewusst. Du bestimmst, wie deine Wunschkundin deine Texte lesen sollen. Beziehungsweise, wie du sie über deine gesamte Website führst. Zum einen geschieht dies in Form von klaren Buttontexten, zum anderen über die Handlungsaufforderungen in deinem Fliesstext.

Eine Übung hierzu: Stell dir vor, du bist deine Wunschkundin und gelangst über die Google-Suche auf deine Website. Würdest du dich direkt zurechtfinden? Fühlst du dich perfekt aufgehoben, weil du gut über die Seite geführt wirst? Wenn nicht, dann frage dich, was deine Wunschkundin benötigt, wenn sie auf deine Website kommt.

Achte darauf, dass jede einzelne Seite deiner Website eine Einstiegsseite sein kann. Vor allem, wenn sie über eine Suchmaschine auf deine Website kommt, kann es sein, dass sie zuerst auf deiner Kontaktseite landet. Wird auch auf deiner Kontaktseite direkt klar, was du anbietest? Wohin darfst du sie führen, damit sie schlussendlich dein Angebot in Anspruch nimmt?

Wie du siehst, ist dies ein komplexes Thema. Wenn du hierbei Unterstützung benötigst, buche dir gerne ein kostenloses Gespräch. Dann schauen wir uns an, wie ich dich unterstützen kann. Sei dir immer bewusst, wie wichtig Klarheit ist. Eine verwirrte Interessentin wird niemals zur Kundin. Deshalb achte auf eine gute Führung über deine Buttons und deinen Text.

Werde persönlich

Ich weiss, wie verlockend es manchmal ist, das Wörtchen «man» zu schreiben. Doch wer ist «man»? Fühlst du dich durch «man» angesprochen? Oft versteckt sich dahinter die Angst, jemandem mit deinem Text auf den Schlips zu treten. Weisst du was? Dies kannst du ohnehin kaum verhindern.

Es wird immer Menschen geben, die sich angegriffen fühlen. Menschen, denen es nicht passt, wie du schreibst und was du sagst. Abgesehen davon, dass dies mehr mit diesen Menschen, als mit dir zu tun hat, ist es unwichtig. Dein Text darf polarisieren.

Steh zu dir und deiner Meinung und werde persönlich. Über die Ansprache und deine Worte. Nimm Haltung an und du wirst Menschen anziehen, die dich dafür lieben, wer du bist. Die anderen werden von sich aus fernbleiben, wenn du auch in deinen Texten persönlich wirst.

 

Fokussiere dich auf das Wesentliche

Komm auf den Punkt. Ich weiss, ich wiederhole mich. Doch dies ist so wichtig! Rede nicht um den heissen Brei herum, sonst wird er kalt. Soll heissen, deine Wunschkundin springt rasch wieder ab, wenn du ihr nicht klipp und klar aufzeigst, was sie von einer Zusammenarbeit hat. Sie möchte, dass du ihr weiterhilfst, sonst wäre sie kaum auf deiner Website. Jetzt geht es nur darum, dass du sie dort abholst, wo sie gerade steht. Sie muss sofort erkennen, dass du das richtige Angebot für sie hast.

Wichtig hierbei: Es geht nicht um die Textmenge als solches. Natürlich solltest du darauf achten, dich von Textwüsten (langen Textblöcken ohne Zwischenüberschriften) fernzuhalten. Vielmehr geht es jedoch darum, dass du Worte und Sätze schreibst, die deine Wunschkundin versteht.  Schreibe über das, was für sie WESENTLICH ist. Was beschäftigt deine Kundin? Was sind ihre Nöte, Sorgen und Wünsche? Reiche ihr die Hand, indem du dies beschreibst und sie optimal zu deinem Angebot führst.

 

Übersetze Produktmerkmale in emotionale Benefits

Wenn du ein Produkt oder eine Dienstleistung anbietest, interessiert in erster Linie niemanden, wie die genaue Zusammenarbeit aussieht. Schreibe deshalb zuerst was deine Wunschkunden von der Zusammenarbeit haben. Wie wird es ihr Leben verändern? Sei so konkret wie möglich. Spreche auch hier die Emotionen an. Wie fühlt es sich an, wenn deine Wunschkundin dies und jenes erreicht? Was verändert sich in ihrem Umfeld? Was wird möglich, dass bis anhin unmöglich war?

Überzeuge zuerst auf emotionaler und danach auf rationaler Ebene. Verkaufe keine Produkte, sondern ein besseres Leben. Wir kaufen kein Coaching, um des Coachings-Willen. Wir kaufen, weil wir uns besser fühlen möchten. Wenn du dies über deine Website Texte vermittelst, wirst du mehr Buchungen erhalten.

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